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Leserbrief Saarländischen Kliniken fehlen 3000 Pfleger
Der schöne Beruf heißt Belastung

Saarland fehlen 3000 Pfleger

Politik und Verantwortliche haben über Jahre unterlassene Hilfeleistung betrieben auf dem Rücken des Pflegepersonals und der Patienten. Plötzlich wundert man sich, dass keiner mehr den Beruf lernen will und Menschen aus der Pflege rausgehen. Einem schönen Beruf, der aber unter diesen Umständen bedeutet: alleine für bis zu über 30 Patienten verantwortlich zu sein, Schicht-, Nacht-, Feiertagsdienst, Überstunden, ständige Rufbereitschaft, kaum Freizeit, Überlastung, immer wieder über die physischen und psychischen Grenzen gehen zu müssen, seine Patienten nicht adäquat versorgen zu können – und damit leben zu müssen.


Karin Caspar, Saarbrücken