Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Der gute Schein

Meinung: Der gute Schein

Meinung:

Der gute Schein

Von Pia Rolfs

Der Samstagseinkauf ist nicht mehr, was er mal war. Während der Kunde früher nur Geld einstecken musste, braucht er heute zusätzlich Rabattkarten, Bonusheftchen, Treuepunkte und Gutscheine. All das spart ungemein, erzeugt aber auch Stress, der nur durch weiteres Geldausgeben abgebaut werden kann.

Das aber ist oft nicht möglich, weil noch Gutscheine vom Geburtstag eingelöst werden müssen. Immerhin verfallen die meistens früher als der Beschenkte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Gutschein-Flut weitere Bereiche erfasst. Wer heute noch die Braut küssen darf, erhält morgen dafür einen Gutschein (Ablauf: bis dass der Tod Euch scheidet). Treuepunkte für jeden Tag ohne Seitensprung geben Rabatte beim Scheidungsanwalt. Und Kranke bekommen, wenn sie bestimmte Medikamente wählen, später zehn Prozent Ermäßigung beim Bestatter. Nur in der Politik gibt es auch weiter keine Gutschein, nur ungedeckte Schecks.