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Leserbrief Wie Schwule zu Justiz-Opfern wurden
Man sollte weiteren Opfern gedenken

„Wie Schwule zu Justiz-Opfern wurden“, SZ vom 26. September

Es ist gut, den „weißen Fleck“ zur Geschichte der Homosexuellen in der Nazi-Zeit zu schließen. Andere Opfer sind Kranke, geistig Behinderte, Alkoholkranke, Obdachlose, Unangepasste, sogar Kleinwüchsige, die man in der „Euthanasie“ ermordete. Mit grauen Bussen hat man auch Saarländer zur Vergasung nach Hadamar gebracht. Darüber wird nicht gesprochen. Sind sie noch immer wenig wert? Bisher hat man im Landtag – am 27. Januar – nicht an sie gedacht. Frau Britz, OB von Saarbrücken, bemüht sich hingegen um das mobile „Denkmal der grauen Busse“ für Saarbrücken, was zu begrüßen ist.


Günter Schott, Wadgassen