Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Den Berufsstart richtig nutzen

Wer erkennbar Interesse zeigt, hat gute Karten, seine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren. Foto: Saarstahl
Wer erkennbar Interesse zeigt, hat gute Karten, seine Berufsausbildung erfolgreich zu absolvieren. Foto: Saarstahl FOTO: Saarstahl
Saarbrücken. Der Start in eine Berufsausbildung bringt zahlreiche persönliche Veränderungen mit sich. Nachfolgend einige Tipps, wie man Anfangshürden überwinden und auf Dauer erfolgreich sein kann. Von SZ-RedakteurThomas Sponticcia

. Der Start in die Berufsausbildung ist ein Lebensabschnitt, der zahlreiche Vorteile bringen kann: das erste Geld, mehr Selbstständigkeit, mehr Verantwortung, neue Menschen als Kollegen. Und im Idealfall auch nette Ausbilder, die einem wirklich etwas beibringen wollen.

Natürlich ist jeder Berufsanfänger beim ersten Kontakt mit dem neuen Arbeitgeber aufgeregt. Verständlich, aber man muss nicht wirklich nervös sein. Denn jeder bekommt seine Bewährungsprobe. Und jedem Ausbilder und Chef eines Unternehmens ist auch klar, dass man Fehler machen darf, weiß Peter Nagel zu berichten, der bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland für Ausbildung zuständig ist. Pünktlichkeit, ein gepflegtes Äußeres, erkennbares Interesse und ein ganz natürliches Auftreten sind schon gute Voraussetzungen, mit denen man erfolgreich die Herausforderungen bestehen kann. Kein normaler Betrieb verlangt als Verhalten "Duckmäusertum". Ein gewisses Selbstbewusstsein ist schon erwünscht, zumal man ja im Laufe der Zeit mehr Verantwortung übernehmen soll. Nicht zu verwechseln ist dies jedoch mit übertriebenem Selbstbewusstsein, gar Frechheit. Das kommt nicht an.

Trotz aller guten Vorsätze kann es auch in der Anfangsphase zu Problemen kommen. Dann sollte man sich an seinen Ausbilder wenden und in Ruhe darüber reden, empfiehlt Peter Nagel. Hat man gute Kontakte zu Kollegen gefunden, kann man auch untereinander manches Problem und mögliche Lösungen in Ruhe besprechen. Kommt man, aus welchen Gründen auch immer, überhaupt nicht klar, kann man sich zudem an drei Ansprechpartner bei der IHK wenden, die auf die Lösung von Konfliktfällen spezialisiert sind: Für den kaufmännischen Bereich sind dies Stephan Wagner und Joachim Rauber, für gewerbliche Ausbildungen Matthias Lauer.

Ganz wichtig ist es, durchzuhalten. Nicht gleich hinwerfen, wenn Probleme auftauchen oder man meint, die Aufgabe nicht in den Griff zu bekommen. Man muss auch Geduld mit sich selbst haben, Selbstvertrauen aufbauen. Erkennt man dennoch nach kurzer Zeit, dass die Ausbildung überhaupt nicht passt, sollte man sich weder schämen, noch aufgeben, sondern das Gespräch mit dem Chef suchen. Oft können Betriebe noch eine Ausbildung in einem anderen Beruf anbieten. Gut ist auch, frühzeitig Kontakte zu anderen Kollegen aufzubauen. Viele Betriebe bieten zum Beispiel eine Fußballmannschaft oder andere Sportarten an. Noch eins ist wichtig: die richtige Versicherung. Michael Meter, Teamleiter Ausbildung bei der Saar-IHK, nennt als wichtigste Policen die Haftpflicht- und die Krankenversicherung. "Auszubildende haben das Recht, ihre Krankenversicherung frei zu wählen", merkt die AOK Rheinland-Pfalz-Saarland an.