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Das Saarland war nicht gut vertreten

Berliner FestDas Saarland war nicht gut vertretenZum Artikel "In der Wirtschaftskrise fällt die Party kleiner aus" (SZ vom 23./24 Mai) Da wurde getönt, wie toll doch unser Saarland auf dem Bürgerfest in Berlin vertreten sein würde. Und was war? Es war eine reine Schande. Essen und Trinken von einer Berliner Firma, und es gab Billig-Apfelsaft

Berliner FestDas Saarland war nicht gut vertretenZum Artikel "In der Wirtschaftskrise fällt die Party kleiner aus" (SZ vom 23./24 Mai) Da wurde getönt, wie toll doch unser Saarland auf dem Bürgerfest in Berlin vertreten sein würde. Und was war? Es war eine reine Schande. Essen und Trinken von einer Berliner Firma, und es gab Billig-Apfelsaft. Wieso kann man nicht zumindest echten Fruchtsaft von der Saar dort anbieten? Die Fahnen vor dem Stand waren fast alle beschädigt. Oder der Mast war abgebrochen, die Lyoner kam wohl auch von einem Berliner Metzger. Hat man denn im Saarland nichts mehr, mit dem man in Berlin für sich werben kann? Ich denke schon. Da will das Saarland für Tourismus offen sein und präsentiert sich derart schlecht. Alles Gute, Deutschland. Mein Beileid, Saarland. Sebastian Schmitt, Beckingen WahlkampfDie Wahrheit kommt erst später ans LichtZum Artikel "Experte: Wahlkampf-Plakate machen Sinn" (22. Mai) und zu anderen Texten Plakate machen Sinn, wenn zum Beispiel ein Zirkus damit seine Ankunft ankündigt. Ob das Programm gut war, werden die Besucher erst am Ende der Vorstellung beurteilen können. Den Darbietungen im "Polit-Zirkus" kann der Bürger, wenn er denn will, täglich beiwohnen, sich vom Programm überzeugen und zwischen Gauklern und Könnern unterscheiden. Lange vor der Wahl sollten mündige Bürger wissen, welche der Akteure sie möglichst nicht mehr in der politischen Manege sehen wollen. Die für Wahlen aufgewendeten Steuergelder könnten anderweitig sinnvoller eingesetzt werden, denn die Qualität mangelhafter Produkte wird auch nicht durch intensive Werbung besser. Winfried Frenzle, Merchweiler