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Commerçon plant Sympathie-Aktion für Pingusson-Bau

Saarbrücken. Saar-Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD) will das Elysée-Jahr dazu nutzen, seinen Amtssitz, der 1951-1954 als französische Botschaft gebaut wurde und unter Denkmalschutz steht, für Veranstaltungen mit Bürgern zu öffnen und den Architekten Georges-Henri Pingusson (1894-1978) populärer zu machen

Saarbrücken. Saar-Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD) will das Elysée-Jahr dazu nutzen, seinen Amtssitz, der 1951-1954 als französische Botschaft gebaut wurde und unter Denkmalschutz steht, für Veranstaltungen mit Bürgern zu öffnen und den Architekten Georges-Henri Pingusson (1894-1978) populärer zu machen. "Ich möchte zeigen, wie interessant und schön das Haus ist", sagte er der SZ. Commerçon bedauert, dass die bedeutendste architektonische Hinterlassenschaft der französischen Verwaltungs-Ära nicht genügend Sympathie findet. Was sich an Abriss-Forderungen zeigte, als 2010 bekannt wurde, dass die Fassade mit Millionen grundsaniert werden muss. Doch wer weiß schon, welche repräsentative Eleganz das "schmale Handtuch" an der Autobahn im Innern entfaltet?Eben dies will der Minister ändern - durch unmittelbare Raumerfahrung. Zu Pingusson sind etliche Ausstellungen und Kolloquien geplant, aber auch Konzerte, etwa im Rahmen des "Perspectives"-Festivals oder Führungen am "Tag des offenen Denkmals". Auch wird der traditionelle Empfang des französsichen Generalkonsuls am 14. Juli diesmal im Kultusministerium stattfinden. Dann könnte der Umzug der 250 Mitarbeiter bereits in Gang sein - wegen der Sanierungsmaßnahmen. ce