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Leserbrief Bestattungen mit freiem Trauerredner
Christsein ruht auf Gemeinschaft

„Sie reden, wenn anderen Worte fehlen“, SZ vom 16. November

Das Bekenntnis zum Wort Gottes und Kirchenmitgliedschaft sind heute keine Selbstverständlichkeiten mehr. In einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft muss dann auch bei Bestattungen ohne Pastor/Pfarrer eine Lücke gefüllt werden: durch freie Redner. Die müssen nicht unbedingt gottlos sein, auch die, die sich von der Kirche abwenden, nicht. Aber Christsein hängt wesentlich mit christlicher Gemeinschaft, auch mit Kirche (= Gemeinschaft der Gläubigen) zusammen. Die Nazis haben ihre Toten nach Wallhall geschickt. Wir Christen übergeben sie Gott.


Karl-Heinz Debus, Prädikant i.R.,
Saarbrücken-Klarenthal