Burberry verbrennt keine Ladenhüter mehr

Luxus-Modemarke : Burberry verbrennt keine Kleidung mehr

Die britische Luxusmodemarke Burberry verzichtet künftig auf das Verbrennen von nicht verkaufter Kleidung. Ab sofort würden Ladenhüter nicht mehr zerstört, sondern die Kleidung werde noch häufiger „wiederbenutzt, repariert, gespendet oder recycelt“, erklärte das Unternehmen gestern.

Moderner Luxus bedeute auch, „sozial und umweltbewusst“ zu handeln, sagte Marco Gobbetti, Chef der Marke mit dem Karomuster. In der Modeindustrie ist es üblich, Ware, die sich nicht verkauft, zu zerstören. So schützen Luxushersteller ihre Marke und ihr geistiges Eigentum und beugen Imitaten vor. Erst Anfang Juni war bekannt geworden, dass der Online-Riese Amazon massenhaft zurückgegebene und neuwertige Artikel zerstört. Burberry vernichtete nach eigenen Angaben 2017 Kleidung, Accessoires und Parfüm im Wert von 32 Millionen Euro.