Buchbranche sorgt sich um das Urheberrecht

Buchbranche sorgt sich um das Urheberrecht

Leipzig. Die Buchbranche sorgt sich zum Auftakt der Leipziger Buchmesse um das Urheberrecht in Zeiten zunehmender Digitalisierung auch in der Literatur. Im Fokus des ersten Publikumstags stand gestern das mobile Lesegerät für digitale Literatur, der "Reader" von Sony, seit Mittwoch in Europa auf dem Markt

Leipzig. Die Buchbranche sorgt sich zum Auftakt der Leipziger Buchmesse um das Urheberrecht in Zeiten zunehmender Digitalisierung auch in der Literatur. Im Fokus des ersten Publikumstags stand gestern das mobile Lesegerät für digitale Literatur, der "Reader" von Sony, seit Mittwoch in Europa auf dem Markt. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels warnte angesichts der neuen Technik vor rechtsfreien Räumen im Internet, die zunehmend zum illegalen Herunterladen von Büchern einladen würden. Die Buchbranche kritisierte vor allem die Politik, die zu wenig unternehme, um das Urheberrecht auch im digitalen Zeitalter ausreichend zu schützen. Den Preis der Leipziger Buchmesse haben in diesem Jahr die Autoren Sibylle Lewitscharoff und Herfried Münkler sowie die Übersetzerin Eike Schönfeld erhalten. Er ist mit insgesamt 45 000 Euro dotiert. ddp/epd

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