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Britz will Brück als Kulturdezernenten

Saarbrücken. Cathrin Elss-Seringhaus

Eine wichtige Personalfrage in Saarbrücken ist entschieden - wie von der Parteipolitik diktiert: Ohne Ausschreibung wird das Amt des Kulturdezernenten neu vergeben. Letzteres hatten Kulturschaffende befürchtet und dagegen protestiert. Doch die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD ) entschied gestern anders. Umweltdezernent Thomas Brück (58, Grüne) soll die Aufgaben von Erik Schrader (FDP ) übernehmen, dessen Dezernat aus Spargründen aufgelöst wird. Vorbehaltlich einer Stadtratsentscheidung am 24. März wird es ab 1. August ein neu zugeschnittenes "Dezernat für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Umwelt" geben. Brück soll die Ressorts Bildung und Kultur verantworten, dafür andere Themenbereiche abgeben. Die rot-rot-grüne Mehrheit hat dem Britz-Vorschlag bereits in einer Pressemitteilung ihr Plazet erteilt; er scheint "durch".

Brück (Jahrgang 1956) ist gelernter Sozialpädagoge, von 2004 an war er kulturpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Stadtrat und Fraktionschef. Bereits seine Wahl zum Umweltdezernenten stieß 2013 auf Vorbehalte. Ist jetzt Ähnliches zu erwarten? Die Kulturszene hat sich bisher nicht für Brück stark gemacht, obwohl sein Name früh gehandelt wurde. Zu hören war, Künstler fürchteten eine Bevorzugung soziokultureller Kleinprojekte.