| 21:28 Uhr

Boeings "Dreamliner" muss nach Pannenserie zur Generalinspektion

Washington. Die Pannenserie bei Boeings hochmodernem Langstreckenflieger 787 "Dreamliner" hat die US-Luftfahrtbehörde auf den Plan gerufen. Die FAA kündigte am Freitag an, das Modell genau unter die Lupe zu nehmen. Nur Stunden vor der Ankündigung hatte es bei der Maschine einer japanischen Airline einen Riss im Cockpit-Fenster gegeben

Washington. Die Pannenserie bei Boeings hochmodernem Langstreckenflieger 787 "Dreamliner" hat die US-Luftfahrtbehörde auf den Plan gerufen. Die FAA kündigte am Freitag an, das Modell genau unter die Lupe zu nehmen. Nur Stunden vor der Ankündigung hatte es bei der Maschine einer japanischen Airline einen Riss im Cockpit-Fenster gegeben. "Mit dieser Untersuchung werden wir den Problemen auf den Grund gehen, damit wir sicherstellen können, dass sich derartige Vorkommnisse nicht wiederholen", sagte US-Verkehrsminister Ray LaHood. Gleichzeitig versicherte er, dass sich niemand Sorgen zu machen brauche, an Bord eines "Dreamliner" zu gehen: "Die Flugzeuge sind sicher."Es geht bei der Untersuchung nicht nur um die Reputation von Boeing, sondern auch der Luftfahrtbehörde FAA: Der "Dreamliner" hatte von ihr im August 2011 die Zulassung für die Produktion erhalten und war kurz danach in den Liniendienst gegangen. Seitdem gab es immer wieder Pannen, die sich in dieser Woche jedoch häuften. Am spektakulärsten war ein Feuer im elektrischen System eines am Boden stehenden Jets von Japan Airlines am Montag in Boston. Passagiere waren zu der Zeit keine an Bord. dpa