Information der Polizei Nach Unfall mit Transporter in Wadgassen – so geht es dem Mädchen (8)

Wadgassen · Nach dem schweren Verkehrsunfall in Wadgassen, bei dem ein achtjähriges Mädchen erfasst und verletzt wurde, hat die Polizei neue Informationen. Auch ein Gutachter soll sich der Sache annehmen.

Nach dem Unfall mit einem Mädchen in Wadgassen laufen die Ermittlungen. (Symbolbild)

Nach dem Unfall mit einem Mädchen in Wadgassen laufen die Ermittlungen. (Symbolbild)

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Nach dem Unfall in Wadgassen laufen die Ermittlungen weiter. Das berichtet ein Sprecher der Polizei in Saarlouis am frühen Montagmorgen, 27. Mai. Dabei geht es um das Unglück, bei dem ein Kind am frühen Samstagabend unter ein Auto geraten und dabei verletzt worden war.

Unfall mit Mädchen (8) ereignete sich am Samstag gegen 18.40 Uhr

Wie es dazu heißt, soll dazu zu Wochenbeginn ein Gutachter die entsprechende Ermittlungsakte erhalten. Die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken beantragte, dass der Fall mit Hilfe eines Experten aufgearbeitet wird. Er soll herausfinden, wie es zu dem Zwischenfall kam, bei dem ein Mädchen unter die Räder geriet.

Rückblick: Das Drama hatte sich am Samstag gegen 18.40 Uhr zugetragen, heißt es dazu am Montag seitens der Fahnder. Die Achtjährige war zu jenem Zeitpunkt mit ihrem Fahrrad unterwegs. In diesem Augenblick näherte sich ein Mann mit seinem Opel. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen Mehrsitzer gehandelt haben, wie ihn beispielsweise auch Taxiunternehmen einsetzen.

So soll sich nach bisherigen Erkenntnissen das Unglück abgespielt haben

Während der Autofahrer aus Wadgassen abbiegen wollte, schnitt er wohl den Weg mit seinem Transporter und geriet so auf den Fußweg. Dann passierte es: Der 60-Jährige erwischte das Kind. Es geriet unter den Wagen und soll dort eingeklemmt worden sein. Sofort seien Passanten zur Stelle gewesen, um das Opfer zu befreien.

Wegen der dramatisch erscheinenden Ausgangslage kam ein Notarzt eilig mit einem Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle, um sich um das Mädchen zu kümmern. Die Unfallstelle soll in der Nähe sein, wo die Schülerin zuhause ist, berichtet der Polizeisprecher.

So ist der Gesundheitszustand der Schülerin (8)

Wenig später brachte sie ein Krankenwagen nach Saarbrücken. Dort versorgten Mediziner auf dem Winterberg die junge Patientin. Wie sich nun herausgestellt haben soll, seien die Blessuren nicht so gravierend, wie zunächst befürchtet. Demnach erlitt das Kind Schürfwunden.

Dennoch sei es über Nacht in der Klinik geblieben. Ärzte wollten das Mädchen einige Stunden beobachten, um schwerere Folgen auszuschließen. Die Polizei geht davon aus, dass die Wadgasserin zu Wochenbeginn entlassen wird.

Wie es nach dem Unfall mit den Ermittlungen weitergeht

Wenn der Experte mit seinen Untersuchungen zum Unfallhergang beginnt, steht unterdessen eines bereits fest: Der Autofahrer, der das Kind mit seinem Wagen erfasste, soll nicht betrunken gewesen sein. Darauf gebe es seitens der Polizei keine Hinweise, berichtet der Polizeisprecher auf SZ-Nachfrage.

Womöglich trugen anderweitige Verkehrsbehinderungen zum Unglück bei wie etwa parkende Autos. Genauen Aufschluss dazu soll nun die in Auftrag gegebene Expertise geben.

(hgn)
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