Polizei ermittelt in St. Ingbert Schwerer Vorwurf – Mann (29) soll zwei Mädchen (14/15) im Schwimmbad sexuell belästigt haben

St. Ingbert · Noch an Ort und Stelle stellte die Polizei einen Mann, der sich zwei Mädchen im Schwimmbad Das Blau genähert haben soll. Die jungen Opfer hatten den Bademeister alarmiert. Was dem mutmaßlichen Täter aus St. Ingbert vorgeworfen wird.

 Erst einmal abgeführt: ein Mann im St. Ingberter Schwimmbad. (Symbolbild)

Erst einmal abgeführt: ein Mann im St. Ingberter Schwimmbad. (Symbolbild)

Foto: dpa/Johannes Neudecker

Zwei Mädchen sollen in St. Ingbert Opfer von sexueller Belästigung geworden sein. Demnach habe sich ein Mann den Jugendlichen genähert. Das Ganze soll sich im Schwimmbad Das Blau zugetragen haben.

Wie sich der Unbekannte den Mädchen im Schwimmbad näherte

Wie ein Sprecher der Polizei berichtet, meldeten sich die beiden am Dienstag, 5. September, beim Bademeister, der darauf die Ermittler alarmierte. So soll sich der ihnen Fremde im Wasser genähert haben.

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Gegen 17.40 Uhr sollen die Mädchen im Wasser gewesen sein, als der ungebetene Badegast sie mehr als nur berührt habe. So habe er sie an der Hüfte gepackt und so zu sich gezogen, als sie vorbeischwammen.

Polizei ergreift mutmaßlichen Täter noch vor Ort

Eine Jugendliche habe er sogar dicht an seinen Oberkörper gelenkt und an den Brüsten gestreift. Das habe er bewusst so getan. Beide Betroffenen sollen sich gegen diesen Übergriff gewehrt haben.

Die herbeigerufenen Beamten schnappten den Verdächtigen noch im Bad. Sie führten den 29-Jährigen zunächst ab. Er kam zur Wache, wo die Ermittlungen begannen. Da es aber Verständigungsprobleme wegen der Sprachbarriere gab, fehlten bislang Einzelheiten seinerseits zur Tat.

Wie es nach dem Vorfall weiterging

Nach dem Verhör kam der mutmaßliche Täter aus St. Ingbert wieder frei. Die betroffenen Jugendlichen (14/15), ebenfalls aus der Stadt, blieben indes unversehrt. Ihre Eltern kümmerten sich nach dem Vorfall um ihre Kinder.