Beim Hochwasser in Rehlingen-Siersburg Waghalsige Schlauchboot-Tour auf reißender Nied – neue Details zur Beinahe-Katastrophe

Rehlingen-Siersburg · Während andernorts unverschuldet Menschen in größte Gefahr gerieten, stürzten sich drei junge Männer in ein fragwürdiges Abenteuer: Auf der durch Hochwasser zum reißenden Strom gewordenen Nied setzten sie sich in zwei Schlauchboote. Die kenterten. Dies führte zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Polizei zu weiteren Details.

Rehlingen-Siersburg: So schwer war das Hochwasser an der Wackenmühle
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Hochwasser hat an der Wackenmühle in Rehlingen-Siersburg immense Schäden angerichtet

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Foto: Ruppenthal

Üblicherweise gleicht die Nied bei Rehlingen-Siersburg eher einem Rinnsal, von dem so gar keine Gefahr wegen reißender Strudel zu erwarten ist. Doch durch das Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen änderte sich dies schlagartig. Kurz vor Pfingsten wurde der kleine Fluss zu einem berstenden Strom, der im Landkreis Saarlouis für Hochwasser-Schäden sorgte. Ab Freitagmittag, 17. Mai, schossen gewaltige Wassermassen durch den Bachlauf und überfluteten umliegende Gebiete. Ausgerechnet diesen Strom suchten sich drei Männer für eine waghalsige Tour aus, die beinahe zumindest für einen von ihnen hätte dramatisch ausgehen können. Weitere Details zu dem riskanten Manöver teilte die Polizei in der Kreisstadt auf SZ-Nachfrage mit.