1. Blaulicht

Saarlouis: Brand in Industriehalle - mit Fotos vom Einsatz

Feuerwehr, Polizei und Umweltamt im Einsatz : Brand in Saarlouiser Industriehalle (mit Bildern vom Einsatz)

Schaden in Millionenhöhe soll nach ersten Schätzungen der Polizei bei einem Feuer in einem Betrieb für Stahlveredelung entstanden sein. Die Rettungskräfte sind seit kurz vor Mitternacht im Einsatz.

Update: Die Polizei geht von einem Millionenschaden aus. Zwischenzeitlich herrschte erhöhte Explosionsgefahr. Die zusammenfassende Meldung nach dem Brand in Saarlouis finden Sie hier.

Ursprungsmeldung vom Dienstagmorgen: Ein Feuer in einer Industriehalle in Saarlouis-Fraulautern hat in der Nacht auf Dienstag, 5. Juli, für einen Großeinsatz gesorgt. Nach bisherigen Informationen der Saarlouiser Polizei war der Brand in einem Werk für Stahlveredelung ausgebrochen, gegen 23.40 Uhr erreichte der Alarm die Feuerwehr. Die gesamte Nacht hindurch waren an die 100 Wehrleute im Einsatz. Sie sollen die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht  haben. Besonders brenzlig: Weitere Gebäude befinden sich im direkten Umfeld der Unglücksstelle auf dem Gelände des betroffenen Unternehmens M-Galvanotechnik Mathieu. Diese sollen aber nach bisherigen Kenntnissen gerettet worden sein.

Bislang gehen die Ermittler dennoch von einem Schaden in Millionenhöhe aus. Ob die Halle völlig zerstört wurde, ist am frühen Morgen noch unklar.

Der Einsatz zieht sich vermutlich bis in den Vormittag hin. Ein Polizeisprecher geht davon aus, dass die Durchgangsstraße in dem Saarlouiser Stadtteil noch länger gesperrt bleibt. Das habe bereits zu ersten Verkehrsbehinderungen geführt.

Wegen des Rauchs waren direkte Anlieger aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Verletzte soll es nicht gegeben haben. Evakuierungen waren nicht nötig.

 Ob nach dem Großbrand in einem Industriebetrieb  in der Lebacher Straße in Fraulautern die Halle überhaupt noch zu retten ist, ist unklar.
Ob nach dem Großbrand in einem Industriebetrieb  in der Lebacher Straße in Fraulautern die Halle überhaupt noch zu retten ist, ist unklar. Foto: BeckerBredel

Vertreter des Landesumweltamtes (Lua) waren ebenfalls am Unglücksort. Zudem waren ABC-Züge der Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern im Einsatz. Zur Ursache gibt es bisher keine Angaben. Ermittler sollen im Laufe des Tages danach forschen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Großbrand bei Stahlveredeler in Saarlouis – Unglücksstelle weiträumig abgeriegelt