Polizei sucht Zeugen Video zeigt spektakuläre Flucht – Unbekannte sprengen drei Geldautomaten in Großrosseln

Update | Großrosseln · In zwei Bankfilialen in Großrosseln wurden in den frühen Morgenstunden drei Geldautomaten gesprengt. Mehrere Anwohner alarmierten die Polizei. Ein Video zeigt die Flucht von mehreren Personen.

Bislang noch unbekannte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch, 17. April, Geldautomaten in zwei gegenüberliegenden Bankfilialen (Sparkasse sowie Volksbank) in Großrosseln im Regionalverband Saarbrücken in der Emmersweilerstraße, Einmündung Bahnhofstraße, gesprengt. Die Täter seien mit einem dunklen Pkw geflohen, teilte die Polizei am Morgen mit. Videoaufnahmen, die ein Zeuge kurz nach der Sprengung angefertigt hat, zeigen das Fluchtauto, einen dunklen Kombi. Laut Polizei handelt es sich dabei möglicherweise um einen Audi.

Der Fahrer oder die Fahrerin wartet mit laufendem Motor im Kreuzungsbereich, dann ist zu sehen, wie drei Männer mit brennenden Stirnlampen Richtung Auto rennen und einsteigen, bevor der Wagen Richtung Emmersweiler verschwindet. Da die Täter über die Grenze nach Frankreich geflohen sein könnten, wurden auch die angrenzenden Bundesländer und Frankreich in die Fahndung mit einbezogen.

Fotos: Geldautomaten in zwei Bankfilialen in Großrosseln gesprengt​
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Geldautomaten in zwei Bankfilialen in Großrosseln gesprengt

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Foto: BeckerBredel

Polizei ermittelt nach Automatensprengung vor Ort

Um kurz nach vier Uhr in den Morgenstunden gingen mehrere Anrufe von Anwohnern bei der Polizei ein, die von mehreren Detonationen berichteten. Nachdem zunächst Sprengstoffexperten des Landespolizeipräsidiums die beiden Tatorte untersucht und freigegeben hatten, begann die Suche und Sicherung von Spuren.

„Wie sich herausstellte, wurden insgesamt drei Automaten attackiert“, teilte ein Sprecher mit. Aus einem Geldautomaten erbeuteten die Täter eine noch unbekannte Anzahl eingefärbter Geldscheine. Bei den beiden anderen Automaten verhinderten die Sicherheitssysteme den Zugriff auf das Bargeld. Eine genaue Schadenshöhe können die Ermittler bislang nicht nennen.

Polizei sucht jetzt nach Zeugen und Hinweisen

Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen und Hinweisen. Diese können unter der Rufnummer (06 81) 962 21 33 an den Kriminaldauerdienst gerichtet werden. Die Onlinewache der saarländischen Polizei (www.onlinewache.saarland.de) kann dafür ebenfalls genutzt werden. Besonderes Interesse der Ermittler besteht an Foto- und Filmaufnahmen, die das Tatgeschehen oder beteiligte Personen und Fahrzeuge zeigen.

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