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Saarland: Falsche Polizisten erbeuten Goldmünzen – sechsstelliger Schaden​

Warnung der Polizei : Falsche Polizisten erbeuten Goldmünzen – sechsstelliger Schaden

Vor allem ältere Menschen werden häufig Opfer von Telefonbetrügern. Gerade sind wieder falsche Polizisten am Werk. Und waren erneut erfolgreich mit ihrem Betrug.

In den vergangenen Tagen ist es erneut zu einer Häufung von betrügerischen Anrufen durch falsche Polizeibeamte gekommen. Dabei erbeuteten die Betrüger hohe Beträge. Die Polizei warnt die Bevölkerung nun erneut, wachsam zu sein.

Die Masche der falschen Polizisten bei Telefonbetrügern

Bei den Beutezügen gingen die falschen Polizisten immer nach der gleichen Masche vor, wie die Polizei erklärt. Sie gaben sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und schilderten häufig Sachverhalte um zurückliegende Einbrüche, Festnahmen von Einbrechern oder auch schockierende Ereignisse, wie Verkehrsunfälle oder Unglücksfälle.

Die Täter versuchen häufig, Vertrauen oder emotionale Bindungen zu ihren Opfern aufzubauen. Regelmäßig erfragen sie auch Eigentumsverhältnisse oder auch Passwörter und Bankverbindungen und Ähnliches. Ziel ist es grundsätzlich, auf betrügerische Art und Weise Vermögenswerte der Opfer zu erlangen.

Sechsstelliger Betrag in Sulzbach erbeutet

So kam es am 1. Oktober 2022 in Sulzbach zu einem vollendeten Betrug. Getarnt als falschen Polizeibeamte erlangten die Täter Goldmünzen im Wert eines sechsstelligen Anlagebetrages.

So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

Die Polizei weist deshalb erneut eindringlich auf diese Delikte hin und bittet darum, insbesondere ältere Mitmenschen, sich über diese Arten des Betrugs zu informieren und zu sensibilisieren. Für Angehörige gibt sie daher den konkreten Tipp, darüber zu informieren, wie viele persönliche Details preisgegeben werden sollten. Persönliche Verhältnisse, Eigentumswerte, Passwörter oder Ähnliches sollte nicht an Fremde gegeben werden. Zudem sollten niemals Geldübergaben erfolgen oder Kautionen bezahlt werden.

Wer von ungewöhnlichen Anrufern kontaktiert wurde, sollte sich auch immer bei der Polizei melden.