Grausiger Fund in St. Arnual Grundschüler entdecken bei Unterricht im Freien menschliche Überreste

Saarbrücken · Bei ihrem Unterricht unter freiem Himmel sind Kinder auf Knochen eines Menschen gestoßen. Die Polizei bestätigte entsprechende Infos. Was die Ermittler bislang zu dem Fall sagen können.

Polizei sichert Fundort menschlicher Überreste in Saarbrücken-St. Arnual. (Symbolbild)

Polizei sichert Fundort menschlicher Überreste in Saarbrücken-St. Arnual. (Symbolbild)

Foto: dpa/Roland Weihrauch

Abwechslung im Unterricht und dabei die Natur kennenlernen – das hat bei Grundschülern in Saarbrücken angestanden. Doch bei ihrer Exkursion machten sie eine grausige Entdeckung.

Schüler legen in Saarbrücken ein Skelett frei

Wie Pressesprecher Falk Hasenberg vom Landespolizeipräsidium berichtet, waren die Kinder auf dem Felsenweg im Stadtteil St. Arnual unterwegs. Während ihres Abstechers aus dem Klassensaal waren sie als Teil ihres Projektes dort zugange, als sie plötzlich auf sterbliche Überreste stießen.

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Foto: dpa/Philipp Schulze

Sie sollen Knochen entdeckt haben, die eindeutig einem Menschen zuzuordnen sind. Nach SZ-Informationen sei es sogar für die Schüler eindeutig zu erkennen gewesen, was sie da freigelegt hatten: Denn es habe sich um ein größtenteils erhaltenes Skelett gehandelt.

Was die Polizei bisher zum Hintergrund sagt

Mittlerweile befassen sich Rechtsmediziner an der Uniklinik in Homburg mit der Sache. Wann es einen Abschlussbericht geben wird, stehe noch aus, informiert Hasenberg.

Doch die Ermittler gingen davon aus, dass es sich um einen Menschen handelt, der bereits seit „sehr lange Zeit tot ist“. Nach ersten Hinweisen deute vieles darauf hin, dass es sich bei dem Fund um Knochen handelt, die „50 Jahre oder länger“ dort lagen.

Opfer könnte bereits seit Jahrzehnten dort liegen

Es sei sogar möglich, dass es sich auch um ein Opfer des Zweiten Weltkriegs handelt (1939 – 1945). Zum Geschlecht könnten bisher keine Angaben gemacht werden. Auch hier müsse zunächst eine Autopsie her.

Solche Entdeckungen seien für die saarländische Polizei recht selten, berichtet Hasenberg weiter. Eher komme ein Blindgänger aus Kriegszeiten zum Vorschein als solch menschliche Überreste.