Vor dem Landgericht Saarbrücken Brutale Entführung und Erpressung: Prozess um filmreifes Kokaingeschäft gestartet

Saarbrücken · Weil er sein Koks nicht bezahlen wollte, landete eine Frankfurter Musikmanager in einem Saarbrücker Kühlhaus. Nun müssen sich vier Männer vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Ein Protagonist des Verbrechens ist derweil noch unbekannt.

Der Fitnesstrainer mit seinem Anwalt Michael Rehberger (von links vordere Reihe), rechts daneben Anwalt Marius Müller und ein weiterer Angeklagter. In der hinteren Reihe Anwalt Robin Sircar (von links) mit seinem Mandanten sowie ein Justizbeamter.

Der Fitnesstrainer mit seinem Anwalt Michael Rehberger (von links vordere Reihe), rechts daneben Anwalt Marius Müller und ein weiterer Angeklagter. In der hinteren Reihe Anwalt Robin Sircar (von links) mit seinem Mandanten sowie ein Justizbeamter.

Foto: Michael Kipp

Sie wollten ins große Drogenbusiness einsteigen. Und sind kläglich gescheitert. Alle Beteiligten. Am Donnerstag begann vor der 4. Strafkammer des Saarbrücker Landgerichtes ein Prozess, der davon berichtet, wie ein Kokainhandel völlig aus dem Ruder läuft – und zwar filmreif: mit einer Entführung, mit Erpressung, mit dem großem Unbekannten X, der das Koks liefert. Die Tatbeteiligten: Vier Männer aus dem Saarland, ein Frankfurter Musikmanager und ein Großdealer X. Den konnte die Polizei noch nicht ermitteln.