Schwerer Unfall bei Illingen Auto rast frontal gegen Baum – drei junge Männer müssen in Klinik

Illingen · Drei Männer sind nahe Illingen mit ihrem Wagen von der Landstraße abgekommen und damit gegen einen Baum geprallt. Die Polizei hat erste Hinweise darauf, wie es zu dem Unglück gekommen ist.

 Schwerer Unfall bei Illingen: Dabei sind Autoinsassen verletzt worden. (Symbolbild)

Schwerer Unfall bei Illingen: Dabei sind Autoinsassen verletzt worden. (Symbolbild)

Foto: dpa/Robert Michael

Drei Verletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall gefordert. Die Männer waren mit dem Auto auf der Landstraße zwischen Illingen und dem Ortsteil Uchtelfangen unterwegs, als sich das Unglück zutrug. Die Fahrt in der Nacht auf Samstag, 15. Juni, endete mit einem harten Aufprall gegen einen Baum. Die Polizei in Neunkirchen hat unterdessen Hinweise, wie es dazu gekommen ist.

Drei junge Männer verunglücken auf Landstraße bei Illingen

Nach bisherigem Ermittlungsstand waren die späteren Opfer gegen 2.15 Uhr auf der Strecke unterwegs. In einer Kurve soll der Toyota die Bodenhaftung auf der nassen Fahrbahn verloren haben. Der 20 Jahre alte Fahrer aus Illingen habe seinen Wagen nicht mehr unter Kontrolle gehabt. So geriet er vom Weg ab.

Das Fahrzeug sei ausgebrochen und nach rechts von der Straße ausgeschert. Dort prallte der Pkw frontal gegen einen Baum. Dabei erlitten die Insassen Blessuren. Feuerwehren aus den beiden Orten Illingen und Uchtelfangen kamen zur Unglücksstelle, um die drei zu befreien. Dazu musste das Dach aufgeschnitten werden. Neben dem Fahrer hatten ein 20-Jähriger und ein 19 Jahre alter Begleiter, im Unfallwagen gesessen. Beide stammen nach Polizei-Informationen aus Eppelborn.

Alle Opfer kamen in verschiedene Kliniken – erste Hinweise auf Ursache

Anschließend kamen sie in verschiedene Kliniken. Ärzte kümmerten sich auf dem Winterberg und Rastpfuhl in Saarbrücken um zwei Verletzte. Ein dritter sei nach Püttlingen gebracht worden, um dort versorgt zu werden. Wie es am Sonntagvormittag heißt, seien allesamt mit leichten Blessuren davongekommen. Unter anderem hätten sie Prellungen erlitten.

Unterdessen gingen die Untersuchungen weiter, wie es zu dem Crash gekommen war. So musste der Mann am Steuer auch zur Alkoholuntersuchung. Ein vorläufiger Atemtest habe ergeben, dass er hätte nicht lenken dürfen. Denn das Ergebnis vor der entscheidenden Blutentnahme habe 1,19 Promille betragen. Zum Vergleich: Per Gesetz gilt ein Fahrer ab 1,1 Promille als absolut fahruntüchtig. Diesen Wert habe im konkreten Fall der 20-Jährige überschritten.

Strecke blieb während Bergung gesperrt

Die Passage sei während der Bergung in beide Richtungen gesperrt worden. Wegen der Tageszeit sei es jedoch nicht zu erheblichen Behinderungen gekommen.

(hgn)