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Polizei Saarbrücken muss im Nauwieser Viertel eingreifen: Rund 300 Menschen feiern

Einsatz in Saarbrücken : Rund 300 Menschen am Feiern - Polizei muss ins Nauwieser Viertel ausrücken

Mehrere Anwohner hatten sich aufgrund des Partylärms über Ruhestörungen beschwert. Ein Streifenwagen wurde bei dem Einsatz mit einer Flasche beworfen.

Hohes Besucheraufkommen im Saarbrücker Nauwieser Viertel hat in der Nacht zum Sonntag zu einem Polizeieinsatz in der Landeshauptstadt geführt. Um die 300 Personen hielten sich laut Polizeiangaben um 1.30 Uhr bei sommerlichen Temperaturen noch im Viertel zum Feiern außerhalb der Gaststätten auf.

Mehrere Anwohner beschwerten sich in der Folge aufgrund lauter Gespräche und mitgeführter Musikboxen über den ruhestörenden Lärm. Sechs Beamte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt rückten daraufhin aus und forderten die Menschen unter anderem per Lautsprecher dazu auf, sich in die Innenräume der Gaststätten zu begeben, sich ruhig zu verhalten oder das Viertel gänzlich zu verlassen.

Die meisten der Besucher kamen der Aufforderung laut Polizei allerdings nur sehr spärlich und zeitverzögert nach. Entsprechende Ermittlungen und Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen ruhestörendem Lärm seien deswegen angefertigt worden, teilte die Polizei am Morgen mit.

Im Rahmen des Einsatzes sei es außerdem auch zu einem Flaschenwurf in Richtung eines der Streifenwagen gekommen. Verletzt wurde niemand, auch das Auto wurde dabei nicht beschädigt. Eine entsprechende Strafanzeige wird gefertigt, wie die Polizei mitteilte.