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Polizei in Frankreich schnappt Straftäter - Jetzt Bundespolizei im Saarland zuständig

Internationaler Fahndungserfolg : Mit zahlreichen Haftbefehlen gesucht: Französische Polizei übergibt Straftäter an Kollegen im Saarland

Polizisten attackiert, Papiere verfälscht und sonstige Straftaten: Darum wurden zwei Männer gesucht. Jetzt schnappte die Falle zu. Und so geht es jetzt mit den beiden weiter.

Die französische Polizei hat zwei Männer festgenommen, nach denen international gefahndet worden war. Jetzt sind sie den deutschen Behörden überstellt. Die beiden sitzen hinter Gitter. Ihnen werden schwere Vorwürfe gemacht, wie eine Sprecherin der Bundespolizei am Sonntag, 23. Januar, berichtet.

Demnach hatten die Beamten des Nachbarlandes bereits am Freitag die Gesuchten den Kollegen im Saarland übergeben. Gegen sie war mit acht Haftbefehlen gesucht worden.

So soll der 24-Jährige unter anderem Polizisten angegriffen haben. Zudem hielt sich der Nigerianer unerlaubt in der Europäischen Union (EU) auf. Dazu habe er Schindluder mit Ausweispapieren getrieben. Die nächsten 150 Tage sitzt er nun in Ottweiler hinter Gittern.

Diebstahl und Körperverletzung – dafür muss sich der 28 Jahre alte Mann verantworten, der ebenfalls am Saarbrücker Grenzübergang Goldene Bremm der Bundespolizei übergeben wurde. Bis dahin waren Ermittler damit beschäftigt, den Aufenthalt des Irakers herauszufinden. Er kam ins Saarbrücker Gefängnis.

Die deutschen Behörden sind für die Männer verantwortlich, weil die Bundesrepublik nach EU-Recht  für deren Asylverfahren zuständig ist, teilt die Polizeisprecherin mit.