Festnahme Nicht das erste Mal, dass er Polizisten attackiert – Jetzt sitzt Neunkircher im Knast

Neunkirchen · Bei einer Polizeikontrolle im Neunkircher Bahnhof ist ein junger Mann ausgetickt. Die Ermittler fanden zudem eine gefährliche Waffe bei ihm.

 Festnahme nach Angriff auf Bundespolizisten in Neunkirchen. (Symbolbild)

Festnahme nach Angriff auf Bundespolizisten in Neunkirchen. (Symbolbild)

Foto: dpa/Armin Weigel

Mit der Polizei kann er offenbar gar nicht gut. Das haben Bundespolizisten am Mittwoch, 1. Juni, in Neunkirchen abermals erfahren müssen. Denn dort wurden sie Zielscheibe seiner wutschnaubenden Attacken.

Wie Behördensprecherin Vivienne Klein berichtet, wollten ihre Kollegen gegen 16 Uhr den Mann am Bahnhof kontrollieren. Das passte dem 26-Jährigen jedoch gar nicht. Erst wollte der Neunkircher nichts zu seiner Person preisgeben. Dann warf er mit seiner Umhängetasche nach den Ermittlern, als diese darin nach seinem Ausweis suchen wollten.

Damit nicht genug: Plötzlich wollte der Observierte nach den Polizisten schlagen. Ihnen gelang es aber, die Prügel abzuwehren. Sie nahmen den jungen Mann fest, worauf der zum verbalen Rundumschlag ausholte. Er beleidigte die Beamten nach Strich und Faden.

Kurz darauf stellten die Fahnder fest: Es war beileibe nicht das erste Mal, dass er sich mit ihnen angelegt hat. Darum sollte gegen ihn ermittelt werden. Allerdings hatten die Verantwortlichen in den entsprechenden Behörden keine Anschrift des Beschuldigten parat. Die sollte ermittelt werden.

Damit er nicht wieder untertaucht, entschied ein Richter am Amtsgericht in Saarbrücken: Er muss zur Untersuchungshaft ins Gefängnis Lerchesflur. Auch die Staatsanwaltschaft war in die Sache eingebunden.

In der Tasche des Neunkirchers entdeckte die Bundespolizei nicht nur Ausweispapiere. Er hatte auch eine Waffe dabei: ein Klappmesser, das mit einer Hand geöffnet werden kann.

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