Polizei ermittelt Brandanschlag auf mobile Radarfalle in Wadern

Wohl immense Wut hat ein Täter beim Anblick eines Gerätes verspürt, das Temposünder ausbremsen will. In Wadern verübte ein Unbekannter einen Brandanschlag auf solch eine mobile Anlage. Was die Polizei bisher dazu weiß.

Wut auf mobile Radarfalle: Hier auf diesem Archivbild hat ein Täter das Sichtfeld übersprüht. In Wadern sollte ein Gerät des gleichen Typs in Brand gesetzt werden.

Wut auf mobile Radarfalle: Hier auf diesem Archivbild hat ein Täter das Sichtfeld übersprüht. In Wadern sollte ein Gerät des gleichen Typs in Brand gesetzt werden.

Foto: Polizei

Mobile Radarfallen sind überall im Saarland aufgestellt. Ihre Standorte wechseln regelmäßig, um an möglichst vielen Stellen für Sicherheit zu sorgen. Insbesondere auf unfallträchtigen Strecken werden sie eingesetzt.

So jüngst auch in Wadern-Noswendel. Dort allerdings machte sich jemand mit rabiaten Mitteln an solch einer Anlage zu schaffen. Das berichtet ein Sprecher der Polizei.

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Foto: dpa/David Inderlied

Was bislang der Polizei zum Brandschlag in Wadern bekannt ist

So soll es in der Nacht auf Sonntag, 26. März, zu dem Zwischenfall gekommen sein. Ein Unbekannter versuchte, die Radarfalle schachmatt zu setzen. Dabei schreckte er nicht davor zurück, das Gerät in Brand zu setzen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte der Täter mit einen Molotow-Cocktail den Blitzer zerstören. Allerdings misslang ihm der Brandanschlag. Ein Feuer brach nicht aus.

Zeugen sollen helfen, den Täter zu fassen

Nachbarn hatten die Tat mitbekommen und die Fahnder eingeschaltet. Als sie kamen, war von dem Werfer weit und breit keine Spur. Deswegen suchen sie jetzt nach weiteren Zeugen, die mit ihren Angaben dazu beitragen, den Brandstifter zu fassen.

Der betroffene Blitzer-Anhänger war in der Parkstraße in einer 30er-Zone aufgestellt. Die Technik soll den Anschlag unbeschadet überstanden haben.

Hinweise an die Polizeiinspektion Nord-Saarland in Wadern: Telefon (06871) 90010.