30-Jährigem droht die Abschiebung: Per Haftbefehl gesuchter Pass-Fälscher in Frankreich geschnappt

30-Jährigem droht die Abschiebung : Per Haftbefehl gesuchter Pass-Fälscher in Frankreich geschnappt

Pech für einen Betrüger: Französische Polizei schnappt bei einer Routinekontrolle einen in Deutschland gesuchten Pass-Fälscher. Ihm droht die Abschiebung.

Ein in Deutschland per Haftbefehl gesuchter Mann ist in Frankreich am Montag, 2. Dezember, gegen 17 Uhr festgenommen worden. Wie die Bundespolizei am Dienstag, 3. Dezember, mitteilte, hatte die französische Polizei bei einer Routinekontrolle in Grenznähe festgestellt, dass der 30 Jahre alte Mann aus Kamerun keine Aufenthaltserlaubnis für Frankreich besitzt.

Da der 30-Jährige eine inzwischen abgelaufene Aufenthaltserlaubnis für Deutschland hat, brachten ihn die Beamten zur Bundespolizei nach Bexbach. Eine Überprüfung in den Fahndungssystemen ergab, dass die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main den Mann mit Haftbefehl sucht. Er ist wegen der Beschaffung von falschen amtlichen Ausweisen zu einer Strafe von 2740 Euro oder einer Haft von 89 Tagen verurteilt. Da er die Strafe nicht zahlen konnte, kam der 30-Jährige nach Ottweiler ins Gefängnis.

Wie es mit ihm nach der Haft weitergeht, ist derzeit noch offen. Zuständig ist die Ausländerbehörde in Frankfurt. Wenn dort seine Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert wird, droht ihm die Abschiebung nach Kamerun.