Brandursache noch unklar Feuer in einem Wohnhaus in Nonnweiler – Gasflaschen verursachten mehrere Explosionen

Nonnweiler · Am frühen Montagmorgen sind rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei nach Nonnweiler ausgerückt, um ein Feuer in einem Wohnhaus zu löschen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

 Bei einem Dachstuhlbrand in Nonnweiler am frühen Montagmorgen war die Feuerwehr gefordert.

Bei einem Dachstuhlbrand in Nonnweiler am frühen Montagmorgen war die Feuerwehr gefordert.

Foto: Müller

Am Montagmorgen, 27. November, wurde die Feuerwehr gegen vier Uhr früh aufgrund eines Vollbrands im Dachstuhl eines Wohnhauses auf der Fels in Nonnweiler gerufen. Auch die an das Haus angebaute Scheune wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, teilt die Polizei Saarbrücken mit.

Mehrere kleine Explosionen durch austretendes Gas

Die Einsatzkräfte setzten mehrere Löschrohre und eine Drehleiter ein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Während der intensiven Löscharbeiten und der hohen Hitze im Inneren traten aus mehreren Gasflaschen teilweise brennbare Gase aus. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr soll es bereits mehrere kleine Explosionen gegeben haben. Weitere Gasflaschen im Inneren der Scheune wurden umgehend in Sicherheit gebracht und weiterhin gekühlt, teilt die Feuerwehr St. Wendel mit. Auch ein Auto, das vor der Scheune geparkt wurde, wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Strom in der Straße wurde teilweise abgestellt

Aus Sicherheitsgründen wurde der Strom für vier weitere Haushalte in der Straße abgestellt. Seit etwa sechs Uhr sei die Feuerwehr mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt gewesen, die sich aufgrund des großen Glutvorkommens im Dachstuhl zogen.

Brandursache und Höhe des Schadens noch unklar

Nach aktuellem Stand habe die Polizei nun erste Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache, sowie die Schadenshöhe sind bisher unklar. Im Einsatz waren die Löschbezirke Nonnweiler, Bierfeld, Otzenhausen, Primstal, Sitzerath und die Drehleiter aus Bosen-Eckelhausen.

(red)
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