1. Blaulicht

In Rheinland-Pfalz: Polizei stoppt völlig überladenen Transporter aus Saarland

Polizei beendet Weiterfahrt : Völlig überladen – Gefährlicher Transporter aus dem Saarland fliegt in Rheinland-Pfalz auf

Die Polizeiwaage brachte es zum Vorschein: Holztransporter waren viel zu schwer. Darunter auch der eines Fahrers, der im Saarland geladen hatte. Und dabei ging es beileibe nicht nur um ein paar zu vernachlässigende Kilos.

Bei einer Kontrollaktion der Polizei sind Transporte mit langen Holzstämmen aus dem Verkehr gezogen worden. Denn sie waren völlig überladen, wie ein Sprecher der Trierer Polizei berichtet. Unter den Gestoppten war auch einer aus dem Saarland.

Dieser war demnach mit Fichtenstämmen zu einem Sägewerk im Hunsrück unterwegs. Nachdem ihn Beamte an der Kontrollstation in Morbach angehalten hatten, stellte sich rasch heraus, dass hier vorerst Ende der Weiterfahrt war, bevor der Fahrer nicht eine gehörige Anzahl an Stämmen abgeladen hat.

Üblicherweise dürfte der Transporter nach Angaben der Schwerlastermittler mit maximal 40 Tonnen Ladung unterwegs sein. Diesen Wert überschritt er indes um einiges, wie die Polizeiwaage anzeigte. Auf knapp 51,5 Tonnen soll es der Koloss gebracht haben, der da vom Saarland aus bis dahin unterwegs gewesen ist – satte 28 Prozent über dem zulässigen Wert. Erst als der Fahrer, wie von den Polizisten verlangt, Fichten an Ort und Stelle abgeladen hatte, durfte er seine Fahrt Richtung Sägewerk fortsetzen.

Dies war jedoch nicht der einzige Fall dieser Art, den die Kontrolleure am frühen Donnerstagmorgen, 23. September, aufdeckten. Ebenfalls mit viel mehr Fichtenstämmen als erlaubt unterwegs war ein Transporter aus dem nahen Hochwald. Auch er hätte es auf höchstens 40 Tonnen bringen dürfen, erreichte aber etwas weniger als 49 Tonnen und  brachte damit mehr als 20 Prozent zu viel Ladung auf die Waage. Hier hieß es ebenfalls: vor der Weiterfahrt abladen.

Neben diesen Verstößen ahndet die Polizei noch weitere Vergehen. So sollen einige Fahrer die Lenkzeiten überschritten, folglich die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen nicht eingehalten haben. Hier bekommen die betreffenden Unternehmen, für die sie unterwegs sind, bald Post von der jeweils zuständigen Gewerbeaufsicht, teilt ein Polizeisprecher mit.