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Großbrand im Sägewerk in Hermeskeil: Ursache und Schaden stehen nun fest

Auch saarländische Einsatzkräfte beteiligt : Nach Großbrand in Hermeskeiler Sägewerk: Ursache für Schaden in Millionenhöhe steht fest

400 Feuerwehrleute waren bei dem Großbrand im Juli im Einsatz. Sogar Wasser aus dem Schwimmbad in Hermeskeil musste zum Löschen verwendet werden. Jetzt stehen Ursache und Schadenshöhe fest.

Die Ursache für den Großbrand im Hermeskeiler Sägewerk steht fest. Wie die Polizei Trier mitteilt, hat ein überhitztes Lager eines Förderbandes das Feuer Mitte Juli ausgelöst. Der Schaden wird auf über zwei Millionen Euro geschätzt. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Menschen bei dem Brand verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

400 Feuerwehrleute waren bei dem Großbrand am 13. Juli in Hermeskeil im Einsatz. Das Feuer griff schnell um sich und die Flammen reichten bis an den an das Sägewerk angrenzenden Wald. Auch Löschhubschrauber und Wasserwerfer der Polizei kamen zum Einsatz. Das örtliche Schwimmbad wurde geräumt, weil das Wasser zum Löschen benötigt wurde. Anwohner rund um Hermeskeil wurden aufgefordert, Fenster und Türen wegen starker Rauchentwicklung geschlossen zu halten.

Die Löscharbeiten dauerten bis zum späten Nachmittag des darauffolgenden Tages an. Trockenheit und Wind erschwerten die Arbeit der Wehrleute. Wegen der Ausmaße waren unter anderem auch Vertreter aus vier Nonnweiler Löschbezirken sowie aus Wadern-Wadrill an dem Einsatz beteiligt.