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GDP beklagt steigende Gewalt gegen Polizisten

Widerstand gegen die Polizei : GdP mahnt: Gewalt gegen Polizisten hat sich verdoppelt

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, nimmt die steigende Zahl der Dienstunfälle nach gewalttätigen Angriffen auf Polizisten in den vergangenen vier Jahren mit großer Besorgnis zur Kenntnis.

Die Zahl sei um fast 50 Prozent von 105 im Jahr 2018 auf 151 im Jahr 2019 gestiegen, teilte die GdP-Saar am Donnerstag mit. Von den 151 Polizistinnen und Polizisten mussten 47 ihren Dienst wegen vorübergehender Dienstunfähigkeit beenden, hieß es. Seit 2016 habe sich die Zahl der Dienstunfälle nach Widerstands- und Gewalthandlungen fast verdoppelt. Die GdP sieht die Ursache im schwindenden Respekt gegenüber der Polizei und der steigenden Gewaltbereitschaft in Teilen der Bevölkerung. Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, sagte: „Wer die Polizei angreift, greift die demokratische Grundordnung an. Ich erwarte von der Landesregierung mehr Personal für die Polizei und Justiz im Land.“ Er hoffe, dass Wiederholungstäter mit empfindlichen Strafen belegt werden, so Maaß.