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Feuer in Tiefgarage der Sporthalle in St. Ingbert: Auto brennt, hoher Schaden

Auto geht in Flammen auf : Feuer bricht in Tiefgarage der St. Ingberter Sporthalle aus, während Training läuft (mit Bildern)

Gefährliche Lage am Donnerstagabend in St. Ingbert: Dort ist ein Auto in Flammen aufgegangen, das in der Tiefgarage geparkt war. Dichter Rauch zog in die Ingobertushalle, wo Sportler trainierten.

Völlig ausgebrannt ist ein Wagen, der in der Tiefgarage der Ingobertushalle in St. Ingbert abgestellt war. Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehr war das Auto nicht mehr zu retten. Allerdings schafften es die Einsatzkräfte, dass die Flammen nicht auf die Halle übergriffen, wie ein Polizeisprecher berichtet. Dennoch sei die Gefahr immens gewesen. Denn just zu jener Zeit trainierten Sportler in der Halle.

 Dichter Rauch dringt aus der Tiefgarage der Ingobertushalle und in die Halle selbst.
Dichter Rauch dringt aus der Tiefgarage der Ingobertushalle und in die Halle selbst. Foto: Alex Weber/Feuerwehr St. Ingbert

Gegen 20 Uhr hatten am Donnerstag, 27. Januar, ein Hallennutzer und ein zufällig vorbeikommender Passant bemerkt, dass es brannte. Dichter Qualm drang aus der Tiefgarage. Sie schlugen sofort Alarm.

Die Wehr, deren Unterkunft in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes ist, rückte rasch aus und hatte die Flammen nach Angaben der Ermittler schnell im Griff.

Was die Lage verschärfte: In der Halle stand wie üblich Training an, das sofort abgebrochen wurde. Denn mittlerweile zog Rauch von der Tiefgarage in die Halle. Die Sportler brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Niemand sei verletzt worden, meldet der Polizeisprecher.

In der Tiefgarage gehen die Ermittler von erheblichem Schaden aus. Und auch die Halle selbst sei durch den starken Qualm in Mitleidenschaft gezogen worden. Ob sie in den kommenden Tagen überhaupt genutzt werden kann, sei fraglich. Die Polizei schätzt den Schaden auf bis zu 100 000 Euro.

Wie es zu dem Brand kam, ist derweil noch unklar. Experten sollen an diesem Freitag den 24 Jahre alten Renault-Mégane untersuchen, der einem 50-Jährigen Anwohner gehört. Weitere Fahrzeuge standen nach Polizeiangaben nicht in der Nähe der Unglücksstelle.