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Drogen: Polizei meldet zwei Tote im Saarland

Polizei meldet Drogentote : Zwei Männer im Saarland an Drogen gestorben

Die Zahl der Drogentoten im Saarland steigt. Nach Ermittlerangaben starben nun zwei Männer an den Folgen ihres Rauschgiftkonsums. Dabei liegt ein Fall bereits einige Zeit zurück.

Nach der Obduktion der Rechtsmediziner an der Homburger Uniklinik steht fest: Zwei weitere Menschen sind im Saarland an Drogen gestorben. Das teilte am Montagvormittag, 20. September, ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken mit.

Demnach handelt es sich um zwei Männer, die beide in ihrer Wohnung leblos gefunden worden waren. Ein Fall ereignete sich in Homburg am 10. September. Dabei entdeckten Angehörige den 29-Jährigen und alarmierten die Ermittler.

Der zweite Fall liegt bereits geraume Zeit zurück. Ein 35-jähriger Saarbrücker war schon am 11. März gestorben. Beide Opfer sollen den Behörden als Rauschgiftabhängige bekannt gewesen sein.

Wie Falk Hasenberg von der Pressestelle des Polizeipräsdiums auf SZ-Nachfrage mitteilt, sei es durchaus üblich, dass sich die Vorlage eines Obduktionsberichts hinzieht. Das sei immer dann der Fall, wenn die Analyse der Stoffe, die zum Tod führten, längere Zeit bräuchte. So sei es jetzt auch bei dem Saarbrücker Drogenopfer gewesen. Woran beide Opfer starben, konnte die Polizei nicht sagen.

Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die seit Jahresanfang aufgrund von Drogen starben, auf 20.