Hunderte Polizisten im Einsatz FCS-Spiel gegen Eintracht Frankfurt – das ist die Bilanz der Polizei

Saarbrücken · Etwa 2500 Eintracht-Fans waren zum Pokalspiel am Mittwochabend nach Saarbrücken gereist. Polizei-Hundertschaften aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz, um sicher zu stellen, dass es nicht zu Auseinandersetzungen kommt. Die Saar-Polizei zieht nach dem Großeinsatz Bilanz.

DFB-Pokal Saarbrücken gegen Eintracht Frankfurt: Bilanz der Polizei
Foto: Antonia Trinkaus

Vor und nach dem DFB-Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Eintracht Frankfurt am Mittwochabend war viel los in der saarländischen Hauptstadt. Wie das saarländische Landespolizeipräsidium mitteilt, waren fast 16 000 Zuschauer im Ludwigsparkstadion, um den sensationellen FCS-Sieg zu sehen. Unter ihnen seien jedoch auch hunderte sogenannter „Problemfans“ gewesen. Wegen des „feindschaftlichen Verhältnisses“ zwischen den Fans der beiden Mannschaften war darum ein großes Polizeiaufgebot im Einsatz. Doch letztendlich verlief der Einsatz „ohne gravierende Probleme“, wie das Landespolizeipräsidium mitteilt.

1. FC Saarbrücken gegen Eintracht Frankfurt – Fotos vom Spiel​
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1. FC Saarbrücken gegen Eintracht Frankfurt – Fotos vom Spiel

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Foto: BeckerBredel

Man hatte mit größeren Problemen gerechnet. Mehrere Hundertschaften der Polizeien aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern waren zur Unterstützung im Saarland. Die Bundespolizei setzte zur Überwachung des Bahnverkehrs zwischen Frankfurt und Saarbrücken sogar einen Hubschrauber ein.

Laut Polizeiangaben kam es zwar zu „gegenseitigen Provokationen“ zwischen den Fans, doch zu keiner ernsthaften Auseinandersetzung. Bei der Anreise seien die Fanlager nicht aufeinander getroffen: Die etwa 2500 Eintracht-Fans seien vor allem mit privaten Fahrzeugen und Reisebussen angereist, während die FCS-Fans sich vor dem Spiel vor allem im Saarbrücker Stadtgebiet trafen. Nach dem Spiel seien die FCS-Fans noch im Stadion geblieben, um mit ihrer Mannschaft zu feiern, während die Eintracht-Fans bereits aus dem Stadion geströmt seien.

Darum verliefen An- und Abreise laut Polizei, abgesehen von kleineren „temporären Verkehrsstörungen“ problemlos. Dennoch ermittelt die Polizei nun in einigen Fällen – denn vor und während des Spiels wurde mehrmals Pyrotechnik gezündet.

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