Feuerwehr und Polizei Auto geht in Flammen auf – A1 bei Eppelborn nach Saarbrücken bleibt bis zum späten Abend gesperrt

Update | Eppelborn · Weitreichende Folgen hatte ein Brand auf der A1 zwischen Tholey und Eppelborn. Dort kam es im Anschluss zu kilometerlangen Staus. Denn nach dem Feuer war die Strecke über Stunden dicht. Die Polizei zu den Details.

A1 bei Eppelborn nach Saarbrücken bleibt stundenlang gesperrt​
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Auto geht in Flammen auf – A1 bei Eppelborn nach Saarbrücken bleibt stundenlang gesperrt

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Foto: Feuerwehr St. Wendel

Nichts ging mehr nach dem Zwischenfall auf der A1: Denn ein Auto hatte auf der Strecke nach Saarbrücken gebrannt. Daraufhin musste die Polizei die betroffene Passage sperren. Der Einsatz zog sich über Stunden hin. Erst am späten Dienstagabend, 10. Juli, war die Strecke wieder komplett frei. Bis dahin war es zeitweise zu erheblichen Behinderungen beim Verkehr gekommen. Fahrzeuge stauten sich.

Auto geht auf A1 bei Eppelborn in Flammen auf

Das schildert ein Sprecher der Polizeidienststelle in St. Wendel am Morgen danach auf Anfrage der SZ. Demnach war es gegen 19.45 Uhr zu dem folgenreichen Zwischenfall auf der Autobahn gekommen, die das Saarland von Norden nach Süden durchzieht. Etwa in der Mitte dieses Abschnitts war der Wagen in Flammen aufgegangen. Zwischen Tholey und etwa 300 Meter vor der Abfahrt bei Eppelborn schlugen Flammen aus der Karosse.

Dem Fahrer soll es noch gelungen sein, sein Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu steuern. Dennoch sahen sich die Ermittler gezwungen, während des Einsatzes den Abschnitt in Richtung saarländische Landeshauptstadt dicht zu machen. Zahlreiche Feuerwehr-Leute sollen an der Unglücksstelle im Einsatz gewesen sein, um den Brand in den Griff zu bekommen.

Feuerwehr auf Autobahn im Einsatz

Der Pkw soll trotz aller Bemühungen zerstört worden sein. Wieso es dazu kam, ist noch unklar. Ob es sich dabei um ein technisches Problem gehandelt hat, sollen weiteren Nachforschungen ergeben. Jedenfalls sei bei dem Feuer niemand verletzt worden.

Wie schwer der Schaden an der A1 ist, sollen am Mittwoch Experten im Auftrag der Autobahn-Gesellschaft ermitteln. Das meldet der Polizeisprecher. Möglicherweise ist durch die große Hitze die Fahrbahn beschädigt worden. In erster Linie gehe es um den Bereich, wo das brennende Auto auf dem Randstreifen eilig abgestellt worden war und sich der Fahrer in Sicherheit gebracht hatte.

Einsatz zog sich bis zum späten Dienstagabend hin

Unterdessen gaben die Beamten im Laufe des Dienstagabends die Autobahn wieder frei. Erst gegen 22 Uhr seien alle Einsatzkräfte abgerückt. Lediglich der einstige Standort der zerstörten Karosse sei vorerst nicht zu passieren. Bei dem Wagen handelte es sich um einen Mercedes.

An dessen Steuer saß ein 22 Jahre alter Mann aus Mannheim. Neben ihm soll ein Begleiter (26) gewesen sein. Ihnen sei zuerst Rauch aus dem Motorraum aufgefallen, bevor die Flammen um sich griffen.