Betriebsrat sieht Chancen auf Weiterleben von Weltbild

Betriebsrat sieht Chancen auf Weiterleben von Weltbild

. Der Betriebsrat der insolventen Verlagsgruppe Weltbild will das Unternehmen als einen „werteorientierten Multichannel-Buchhändler“ erhalten.

Dieses Konzept stellte die Arbeitnehmervertretung gestern mit der Gewerkschaft Verdi am Weltbild-Sitz in Augsburg vor.

Der gleichzeitige Vertrieb über Internet, Katalog und Filialen sei maßgeschneidert für die Vielfalt des deutschen Buchhandels, sagte der vom Betriebsrat engagierte Sachverständige Klaus Warbruck. Angesichts eines übermächtigen Online-Giganten verlangten Verbraucher und Verlagsbranche gleichermaßen nach einem starken Gegenspieler, meinte er in Anspielung auf Amazon. "Kombiniert mit einer werteorientierten Sortimentspolitik liegt hier ein Konzept vor, das gerade für einen christlichen Eigentümer interessant sein müsste."

Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, dass er das der katholischen Kirche gehörende Unternehmen möglichst komplett in der Konzernstruktur erhalten will.

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