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Bergbau-Fortgang wäre unverzeihlich

SaarlandBergbau-Fortgang wäre unverzeihlichZum Artikel "Grüne bleiben ohne Koalitionsaussage" (15. Mai) und zu weiteren SZ-Beiträgen Mit Verwunderung habe ich die jüngste Entwicklung bei den Saar-Grünen zur Kenntnis genommen, für mich ein Linksruck. Schließt doch Hubert Ulrich eine Koalition mit SPD und Linken nicht aus

SaarlandBergbau-Fortgang wäre unverzeihlichZum Artikel "Grüne bleiben ohne Koalitionsaussage" (15. Mai) und zu weiteren SZ-Beiträgen Mit Verwunderung habe ich die jüngste Entwicklung bei den Saar-Grünen zur Kenntnis genommen, für mich ein Linksruck. Schließt doch Hubert Ulrich eine Koalition mit SPD und Linken nicht aus. Er plädiert für den schnellstmöglichen Kohleausstieg, Heiko Maas und Oskar Lafontaine dagegen scheuen diesen wie der Teufel das Weihwasser. Bei zahlreichen Demos auf dem Saarwellinger Schlossplatz bekundete Hubert Ulrich den Bergbaubetroffenen seine Solidarität. In einer rot-rot-grünen Koalition aber wäre es für Heiko Maas und Oskar Lafontaine ein Leichtes, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Es wäre unverzeihlich, wenn der Bergbau dann weiterginge. Stefan Dewes, Nalbach MehrwertsteuerDer Verbraucher wird nicht viel abbekommenZum Artikel "Saarland pocht auf niedrige Mehrwertsteuer" (16. Mai) und zu anderen Texten Als der Sozialverband VdK rund 2,5 Millionen Unterschriften gesammelt hat für die Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente, haben sich keine CDU und kein Peter Müller gerührt. Das aber hätte jedem etwas gebracht: Der Beitrag zur Krankenkasse hätte gesenkt werden können. Nun macht sich Peter Müller stark für die Gastronomie und das Handwerk. Das bringt aber dem Verbraucher nichts. Wie in Frankreich. Dort steht eine Steuersenkung bevor. Doch der Kunde wird nicht viel davon abbekommen. Und die Handwerkerleistungen? Bereits seit Jahren werden diese steuerlich begünstigt. Wenn CDU-Chef Peter Müller noch was draufsatteln will, ist das Populismus pur. Hans Schaaf, Quierschied