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Leserbrief „Zehn Querdenker sollen digital Dampf machen“
Neues Gremium wohl ohne Erfolg

Berater für Digitales

Der neue Digitalrat von Angela Merkel überzeugt nicht. Zum einen fehlen im Gremium zivilgesellschaftliche Akteure, die sich näher mit dem Schutz digitaler Bürgerrechte wie bei der Privatsphäre beschäftigt haben. Zum anderen mangelt es in Deutschland beim Thema Internet an der Umsetzung bereits bekannter Lösungen, da schnellere Netze mehr Wettbewerb zwischen den Anbietern erfordern und in anderen Ländern wie etwa Dänemark längst funktionierende E-Government-Plattformen existieren, deren Grundgerüst man nur kopieren müsste. Deshalb bleiben starke Zweifel, ob wirklich ein Ruck durchs Kanzleramt geht.


Rasmus Ph. Helt, Hamburg