Bei Treofan verlieren statt 120 nur 30 Arbeitnehmer ihren Job

Bei Treofan verlieren statt 120 nur 30 Arbeitnehmer ihren Job

Neunkirchen. Beim Neunkircher Folienhersteller Treofan wird es statt des ursprünglich geplanten Arbeitsplatz-Abbaus von 120 Personen nur noch 30 betriebsbedingte Kündigungen geben. Das teilte Ulrich Schacht, Bezirkssekretär der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), gestern mit. Der Jobabbau erfolgt in drei Tranchen bis Ende März 2014

Neunkirchen. Beim Neunkircher Folienhersteller Treofan wird es statt des ursprünglich geplanten Arbeitsplatz-Abbaus von 120 Personen nur noch 30 betriebsbedingte Kündigungen geben. Das teilte Ulrich Schacht, Bezirkssekretär der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), gestern mit. Der Jobabbau erfolgt in drei Tranchen bis Ende März 2014. Für die betroffenen Mitarbeiter haben Arbeitgeber und Betriebsrat einen Sozialplan ausgehandelt. Außerdem kehrt Treofan rückwirkend zum 1. Januar 2013 in den Flächentarif-Vertrag der Chemie-Industrie zurück. "Dies bedeutet, dass die Wochenarbeitszeit von derzeit 38,75 auf 37,5 Stunden sinkt", sagte Schacht. Darüber hinaus erhalten die Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 4,78 Prozent.Nach Angaben des Unternehmens sinkt die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Stand vom Mai 2012 um 90 auf rund 500. Seitdem hatten laut Schacht vor allem aufgrund von Fluktuation, Ruhestandsregelungen und auslaufenden befristeten Verträgen bereits etwa 60 Beschäftigte Treofan verlassen. In Neunkirchen verbleibt Treofan zufolge eine Belegschaft von 460 Mitarbeitern. "Mit diesem Abschluss machen wir den Standort Neunkirchen auf absehbare Zeit zukunftsfähig", sagte Geschäftsführer Boris Trautmann. Das Unternehmen erwartet sich von der Einigung Einsparungen von rund drei Millionen Euro pro Jahr. low/red

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