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Leserbrief Nationalhymne
Bald haben wir es geschafft

Dieser Gleichberechtigungswahn fing vor einigen Jahren an. Eine Frau wollte damals das „Vater unser“ neu definieren. Es sollte „Mutter unser“ heißen. Eine andere Frau wollte einige Zeit später die Verkehrsschilder neu aufstellen. Hinweisschilder für Fahrradwege mit einem Herrenfahrrad sollten weichen, und Schilder mit einem Damenfahrrad sollten neu aufgestellt werden. Vor einigen Tagen kam die Meldung, dass eine Frau vor Gericht geht, weil viele Formulare männliche Anreden haben. Kunde, nicht aber Kundin und so weiter. Und was lesen wir jetzt? Die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Kirstin Rose-Möhring, will die Nationalhymne an einigen Stellen neu schreiben. Wenn wir eines Tages das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen singen“, aber nicht neben dem Schwager sitzen dürfen, sondern neben der Schwägerin, dann haben wir es geschafft.