Bahn muss einige ICEs häufiger kontrollieren

Bahn muss einige ICEs häufiger kontrollieren

Frankfurt. Die Deutsche Bahn muss einige ihrer ICE-Züge noch häufiger als bisher zur Kontrolle auf mögliche Probleme mit Achsen in die Werkstatt schicken. Die Wartungsintervalle für ICE-Züge mit Neigetechnik seien von 30 000 auf 21 000 Kilometer verkürzt worden, teilte eine Bahnsprecherin gestern mit

Frankfurt. Die Deutsche Bahn muss einige ihrer ICE-Züge noch häufiger als bisher zur Kontrolle auf mögliche Probleme mit Achsen in die Werkstatt schicken. Die Wartungsintervalle für ICE-Züge mit Neigetechnik seien von 30 000 auf 21 000 Kilometer verkürzt worden, teilte eine Bahnsprecherin gestern mit. Die Züge müssten dann zu einer Ultraschalluntersuchung der Achsen in die Werkstatt. Die ICE verkehrten auf den Strecken Dortmund-Frankfurt-Passau-Wien, Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig-Nürnberg-München. Die Bahn sei bemüht, Auswirkungen auf Fahrgäste zu vermeiden. Derzeit sei nicht "von unmittelbaren Einschränkungen" für die Fahrgäste auszugehen. Ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes (EBA) sagte gestern dem Sender HR-Info, der sichere Betrieb der Hochgeschwindigkeitszüge könne nur gewährleistet werden, wenn die Zugachsen häufiger als bislang mit Ultraschall untersucht würden. Wegen der neuen Prüfintervalle sei mit neuen Beeinträchtigungen im Zugverkehr zu rechnen, berichtete der Sender ohne Nennung von Quellen. In diesem Winter hatte die Deutsche Bahn über Wochen mit Zugverspätungen und -ausfällen zu kämpfen. Der Konzern begründete diese neben technischen Problemen der ICE auch mit den verkürzten Wartungsintervallen seit dem Radbruch bei einem ICE. afp