Autoindustrie sieht IAA als Startrampe für Elektromobilität

Autoindustrie sieht IAA als Startrampe für Elektromobilität

Unmittelbar vor dem Start der weltgrößten Automesse sehen die Veranstalter die IAA als Startrampe für das Zeitalter der Elektromobilität. Allein die deutschen Hersteller würden bis Ende kommenden Jahres 16 Serienmodelle mit elektrischem Antrieb auf den Markt bringen, sagte gestern der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann.



Die strengeren Grenzwerte in der EU für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO{-2}) zwingen gerade die deutschen Hersteller dazu, die meist in der Oberklasse Geschäft machen, mehr E-Autos auf die Straße zu bringen. Die Einsparpotenziale durch kleinere Hubräume, weniger Zylinder, Hochaufladung und Leichtbau seien weitgehend ausgeschöpft, betonte Wissmann: "Das für 2020 geplante 95-Gramm-Ziel ist ... nur erreichbar, wenn es bei den Neuzulassungen einen erheblichen Anteil an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben gibt - sprich: Wenn viele Elektroautos gekauft werden."

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