Athen darf auf schnelle Hilfe hoffen

Athen darf auf schnelle Hilfe hoffen

Brüssel/Karlsruhe. Griechenland kann schon heute auf die Freigabe einer weiteren Kreditrate hoffen, die das Land vor dem Staatsbankrott bewahrt. Die Euro-Länder haben sich bereits im Grundsatz darauf verständigt, das Geld nach Athen zu überweisen, sagte gestern ein europäischer Diplomat. Die Entscheidung wollen die Finanzminister heute bei einer Telefonkonferenz treffen

Brüssel/Karlsruhe. Griechenland kann schon heute auf die Freigabe einer weiteren Kreditrate hoffen, die das Land vor dem Staatsbankrott bewahrt. Die Euro-Länder haben sich bereits im Grundsatz darauf verständigt, das Geld nach Athen zu überweisen, sagte gestern ein europäischer Diplomat. Die Entscheidung wollen die Finanzminister heute bei einer Telefonkonferenz treffen.Die Regierung in Athen ist auf die nächste Rate aus dem bestehenden Programm mit Notkrediten von Euro-Ländern und Internationalem Währungsfonds (IWF) dringend angewiesen.

Unterdessen will eine Gruppe von Klägern um den ehemaligen BDI-Chef Hans-Olaf Henkel die Teilnahme an den Verhandlungen zur Euro-Rettung und den Griechenland-Hilfen vor Gericht erzwingen. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte, dass ein entsprechender Antrag auf einstweilige Anordnung eingegangen ist. Die insgesamt 55 Beschwerdeführer sehen sich in ihrem Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Am Dienstag verhandelt das Gericht über Verfassungsbeschwerden gegen die Hilfen für Griechenland und den Rettungsschirm für Euro-Staaten. afp/dpa

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