Arbeiter von Pleite-Firma wollen Fluss vergiften

Arbeiter von Pleite-Firma wollen Fluss vergiften

Arbeiter von Pleite-Firma wollen Fluss vergiftenRouen. In Frankreich haben Mitarbeiter eines Pleite-Unternehmens gedroht, 8000 Liter giftige Kraftstoffzusätze in einen Zufluss der Seine zu kippen. "Das ist die einzige Waffe, die wir haben", sagte Gewerkschaftsvertreter Jean-Pierre Villemin

Arbeiter von Pleite-Firma wollen Fluss vergiftenRouen. In Frankreich haben Mitarbeiter eines Pleite-Unternehmens gedroht, 8000 Liter giftige Kraftstoffzusätze in einen Zufluss der Seine zu kippen. "Das ist die einzige Waffe, die wir haben", sagte Gewerkschaftsvertreter Jean-Pierre Villemin. 60 Angestellte des Transportunternehmens Serta verlangen 15 000 Euro zusätzliche Abfindung wegen ihrer bevorstehenden Entlassung. Schon in früheren Jahren hatten französische Arbeiter gedroht, Flüsse zu vergiften, dies aber meist nicht in die Tat umgesetzt. afpPolitiker kritisieren ArbeitsmarktpolitikSaarbrücken. Die Nachricht, dass im Saarland überdurchschnittlich viele Arbeitnehmer in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, wertet der SPD-Politiker Ottmar Schreiner als Ergebnis "von zehn Jahren neoliberaler Arbeitsmarktpolitik von Peter Müller". Rolf Linsler, Politiker der Linken, fordert die CDU-Landesregierung auf, aus der Krise zu lernen und im Bundesrat Initiativen gegen Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge zu ergreifen. red

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