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| 21:10 Uhr

Andere Branchen leben mehr vom Staat

BergbauAndere Branchen leben mehr vom StaatZum Artikel "RAG: Trotz Kohlepreisverfalls derzeit keine Kurzarbeit" (SZ vom 7. Mai) Da wird erneut von Milionen-Subventionen berichtet, damit der Bergbau 2018 sozialverträglich auslaufen kann

BergbauAndere Branchen leben mehr vom StaatZum Artikel "RAG: Trotz Kohlepreisverfalls derzeit keine Kurzarbeit" (SZ vom 7. Mai) Da wird erneut von Milionen-Subventionen berichtet, damit der Bergbau 2018 sozialverträglich auslaufen kann. Wer profitiert denn davon? Es sind nicht nur die dort Beschäftigten - sondern auch der Zulieferer, der seit Jahrzenten Millionenaufträge von der RAG bekommen hat und dadurch seine Produkte auch ins Ausland verkaufen konnte. Das sind auch der Metzger oder der Bäcker, die durch den Verkauf ihrer Waren den Lebensunterhalt sichern. Das ist der Staat, der durch Steuern einen nicht geringen Teil dieses Geldes zurückerhält. Es gibt andere Wirtschaftszweige, die mit noch größeren Summen als der Bergbau unterstützt werden, nur schreibt darüber niemand. Jeannine Schon, Schwalbach WeltwirtschaftGewinner sind die Industrie-NationenZum Artikel "Henkel: Es gibt keine Verlierer der Globalisierung" (SZ vom 8. Mai) Nein, es war nicht der 1. April. Die Aussage von Herrn Henkel, dass es keine Verlierer der Globalisierung gibt, ist bei allem Respekt vor seiner Lebensleistung schlicht unseriös. Dann gäbe es nur Gewinner, und das ist schlichtweg falsch. Gewinner sind mit Sicherheit die Industrie-Nationen mit ihren multinationalen Konzernen, auch wir in Deutschland und damit auch Herr Henkel. Die großen Verlierer sind die Entwicklungsländer. Mit seiner Aussage, dass die Armut in Afrika dem Mangel an Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechten geschuldet sei, macht er es sich sehr leicht. Und mit seinen Vorwürfen an Bundespräsident Köhler disqualifiziert er sich vollends. Rainer Lichius, St.Ingbert