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| 20:37 Uhr

Kommentar
Am Ende nur ein bisschen grüner

FOTO: Robby Lorenz / SZ

Ambitionierte Ziele sehen anders aus. Das Angebot der Mitgliedstaaten für eine Energiewende in Europa beinhaltet zwar Steigerungen für Strom aus erneuerbaren Quellen. Das war es aber auch schon. Übersetzt bedeutet der Beschluss nämlich nur, dass bis zum Jahr 2030 jedes Jahr ein Prozent mehr Strom aus Wind, Sonne, Wasser oder Anbaubiomasse gewonnen werden muss. Das ist zu wenig, um den Herausforderungen des Klimaschutzes zu genügen. Die Unterhändler der Mitgliedstaaten sind zwar einigermaßen zufrieden mit sich, weil es ihnen gelungen ist, eine Brücke zwischen jenen Staaten zu schlagen, die schon heute viel grüne Energie nutzen, und jenen, in denen Kohle und andere fossile Quellen immer noch vorherrschen. Letztere wissen nämlich, dass milliardenschwere Investitionen auf sie zukommen. Die deutsche Energiewende ist zwar weit vorangekommen, doch die Zahlen zeigen auch, dass die Bundesbürger und die hiesigen Unternehmen die höchsten Kosten für Energie bezahlen. Das können nicht alle Länder ihrer Wirtschaft und ihren Bürgern zumuten. So bleibt die Einigung doch nur ein Kompromiss.