Altmaier will mit SPD über Strompreise reden

Altmaier will mit SPD über Strompreise reden

Altmaier will mit SPD über Strompreise reden B undesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat der SPD angeboten, gemeinsam ein neues Konzept für eine Strompreisbremse zu entwickeln. „Dabei darf es keine Tabus geben – weder beim Ausbau der erneuerbaren Energien noch beim Ausgleich für energieintensive Unternehmen“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Altmaier richtete sein Angebot speziell an die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die der Bundesregierung unter anderem vorgeworfen hatte, bei der Energiewende "dilettantisch" vorzugehen .

Zunächst keine Anklage gegen IWF-Chefin

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde wird vorerst kein Anklageverfahren wegen Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet. Die 57-Jährige konnte den französischen Gerichtshof der Republik am Freitagabend nach zweitägiger Vernehmung als "verdächtige Zeugin" verlassen. Damit liegen Indizien für die Beteiligung an einer Straftat vor, die aber nicht für ein Anklageverfahren ausreichen. Über den Verlauf der Vernehmung machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Hintergrund ist eine aus der Staatskasse finanzierte Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an den Geschäftsmann Bernard Tapie .

VW-Chef lehnt Grenze für Managergehälter ab

Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn lehnt eine gesetzliche Begrenzung von Managergehältern strikt ab. "Wenn wir in Deutschland weiter so erfolgreiche Unternehmen haben wollen, müssen wir weiter gute Gehälter zahlen - an die Belegschaft und die Manager", sagte Winterkorn der "Bild am Sonntag". Mit über 2,5 Milliarden Euro seien rund 17 Prozent des Gewinns als Boni an Belegschaft und Management gegangen, sagte Winterkorn. "0,3 Prozent bekommt der Vorstand."

Grüne: Straßburg-Zug soll Chefsache werden

Die Landesregierung soll den Erhalt der direkten Zugverbindung zwischen Saarbrücken und Straßburg zur Chefsache erklären. Das fordert die Landtagsfraktion der Grünen. "Es bleiben nur noch wenige Monate, um die neuen Dieselhybridfahrzeuge, die von Frankreich ab 2014 eingesetzt werden sollen, nachzurüsten. Denn nur mit deutscher Zugsicherungstechnik dürfen die Züge zwischen Saargemünd und Saarbrücken fahren", drängt Grünen-Abgeordnete Simone Peter die Landesregierung zur Eile. "Sonst ist ab Ende des Jahres die Fahrt in Saargemünd vorbei, und die Fahrgäste müssen umsteigen." Es sei schon zu viel Zeit verloren gegangen.