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Altersbegrenzung ein Affront gegen Senioren

JustizAltersbegrenzung ein Affront gegen SeniorenZum Artikel "Saarland sucht rund 1000 Schöffen für Gerichte" (9. Januar) und zu anderen SZ-Texten Die Altersbegrenzung für Schöffen auf 69 Jahre halte ich schlicht gegenüber leistungsfähigen Senioren für diskriminierend. Offensichtlich werden Bürger über 69 Jahre als nicht mehr urteilsfähig eingestuft

Justiz



Altersbegrenzung ein Affront gegen Senioren

Zum Artikel "Saarland sucht rund 1000 Schöffen für Gerichte" (9. Januar) und zu anderen SZ-Texten

Die Altersbegrenzung für Schöffen auf 69 Jahre halte ich schlicht gegenüber leistungsfähigen Senioren für diskriminierend. Offensichtlich werden Bürger über 69 Jahre als nicht mehr urteilsfähig eingestuft. Oder wie sollte die Einschränkung sonst verstanden werden? Wir haben eine Reihe aktiver Politiker, die über 69 Jahre alt sind. Folglich wären auch sie nicht mehr urteilsfähig.

Menschen über 69 Jahre verfügen durchaus über eine größere Lebenserfahrung und Menschenkenntnis als ein 25-Jähriger. Mit 75 Jahren heute noch mitten im Leben zu stehen, ist alltäglich, aber offensichtlich noch nicht bei allen Vordenkern in der Politik angekommen.

Helga Riedel, Saarbrücken

Feuerwehr

Das Ehrenamt muss mehr Gewicht haben

Zum Artikel "Löschbezirksführer gesucht" (SZ vom 10. Januar) und zu anderen Beiträgen

Wen wundert es, wenn den ehrenamtlichen Basisorganisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr die Leute wegrennen und Führungsaufgaben nur noch schwer oder nicht mehr besetzt werden können? Wer wie in Püttlingen das Ehrenamt mit Füßen tritt, der braucht sich meines Erachtens nicht zu wundern. Da wird über Jahre hinweg ein Rechtsstreit geführt. Und dem ehemaligen Löschbezirksführer wird sogar die Kompetenz entzogen. In der Stadt Püttlingen jedenfalls haben über ein Dutzend Feuerwehrleute der Hilfsorganisation den Rücken gekehrt. Für den Bürgermeister - er ist ja schließlich der Chef der Feuerwehr - ist das alles aber offenbar in Ordnung!

Detlef Schütz, Püttlingen