| 19:14 Uhr

AKK rockt München

Die Botschaft ist eindeutig: Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer wird übermorgen Abend bei einer glamourösen Gala als "Politikerin des Jahres 2017" ausgezeichnet. Und das ausgerechnet in der Höhle des bayerischen Löwen in München. Da haben die Macher des Signs-Award 17, den sie selber ganz unprätentiös als "Oscar der Kommunikationsbranche" adeln, für zumindest einen dicken Hals gesorgt. Denn "Politiker des Jahres" kann in Bayern nur der eine sein - Horst Seehofer. Dass jetzt ausgerechnet AKK aus diesem bettelarmen Zwergstaat, der sogar mal teilweise zu Bayern gehörte, die Schicki-Micki-Party aufmischen soll - na halleluja! Und dann hält auch noch die Ilse Aigner die Laudatio. Wenn das mal gut geht. Dabei stöckelt AKK gar nicht leichtgewichtig an die Isar, denn seit der Saar-Landtagswahl ist sie schließlich Mitglied der 40-Prozent-Klasse, in der sich außer der CSU nur wenige tummeln. Immerhin: Der Vollhorst kann froh sein, dass die "KB-Oscars" schon so früh im Jahr verteilt werden. Sonst hätte er am Ende noch Angela Merkel als "Politikerin des Jahres 2017" bejubeln müssen. Dietmar Klostermann

Die Botschaft ist eindeutig: Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer wird übermorgen Abend bei einer glamourösen Gala als "Politikerin des Jahres 2017" ausgezeichnet. Und das ausgerechnet in der Höhle des bayerischen Löwen in München. Da haben die Macher des Signs-Award 17, den sie selber ganz unprätentiös als "Oscar der Kommunikationsbranche" adeln, für zumindest einen dicken Hals gesorgt. Denn "Politiker des Jahres" kann in Bayern nur der eine sein - Horst Seehofer. Dass jetzt ausgerechnet AKK aus diesem bettelarmen Zwergstaat, der sogar mal teilweise zu Bayern gehörte, die Schicki-Micki-Party aufmischen soll - na halleluja! Und dann hält auch noch die Ilse Aigner die Laudatio. Wenn das mal gut geht. Dabei stöckelt AKK gar nicht leichtgewichtig an die Isar, denn seit der Saar-Landtagswahl ist sie schließlich Mitglied der 40-Prozent-Klasse, in der sich außer der CSU nur wenige tummeln. Immerhin: Der Vollhorst kann froh sein, dass die "KB-Oscars" schon so früh im Jahr verteilt werden. Sonst hätte er am Ende noch Angela Merkel als "Politikerin des Jahres 2017" bejubeln müssen.