Absage an die Grenzen des Wachstums

Absage an die Grenzen des Wachstums

Die "Grenzen des Wachstums" waren gestern - heute gilt es, das weltweite Wirtschaftswachstum intelligent zu steuern, um den Ressourcenverbrauch einzudämmen. Diese These vertrat der Buchautor Ralf Fücks in Saarbrücken bei einer Veranstaltung der Grünen-Landtagsfraktion und des Bundestagsabgeordneten Markus Tressel (Grüne).

Fücks, der auch Vorstand der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung ist, erläuterte die Thesen seines Buchs "Intelligent wachsen: Die Grüne Revolution".

Konsumverzicht oder Anti-Wachstumspolitik "sind der falsche Weg", ist er überzeugt. Denn "die Grenzen des Wachstums lassen sich durch den Erfindungsreichtum des Menschen erweitern". Dazu müsse die Ressourcen-Effizienz gesteigert werden. Als Beispiel nannte er die LED-Leuchten, die nur noch 20 Prozent der Energie herkömmlicher Lampen benötigen. Außerdem müsse die Kreislaufwirtschaft ausgebaut werden, so dass aus Abfall sofort wieder ein Rohstoff für die nächsten Produkte wird. Dringend geboten sei weltweit auch der konsequente Umstieg auf erneuerbare Energien.

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