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Steine und Molotowcocktails
Gewalt im Hambacher Forst - Polizist verletzt

Polizeieinsatz im Hambacher Forst (Archiv)
Polizeieinsatz im Hambacher Forst (Archiv) FOTO: dpa / Henning Kaiser
Am Wochenende ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Aktivisten im Hambacher Forst gekommen. Ein Beamter wurde durch einen Steinwurf verletzt.

Erneut sind im Hambacher Forst Vermummte auf die Polizei losgegangen. Aus dem Wald flogen Steine, Böller und Molotowcocktails auf die Beamten. Zwei Polizisten erlitten am Samstag leichte Blessuren. Eine 22-jährige Frau wurde festgenommen. Als Polizisten die Frau abführten, drohten ihnen Vermummte mit Eisenstangen. Die Ermittler vermuten, dass die Gewalttäter aus der linken Szene kommen.


Bereits am Freitag hatten Vermummte am Hambacher Forst Polizisten mit Steinen beworfen und dabei einen Beamten verletzt. Die Attacke habe sich am Freitagabend auf einer Landstraße ereignet, teilte die Polizei am Samstag mit. Der verletzte Polizist sei mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden.

In der Vergangenheit war es im Konflikt um den alten Hambacher Wald immer wieder zu Angriffen auf Polizeibeamte und Beschäftigte des Energiekonzerns RWE gekommen. Er liegt im Südosten des Tagebaus Hambach und gilt als Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle. RWE plant ab Oktober Rodungsarbeiten im Hambacher Forst für den dortigen Tagebau. Darüber war es in der frisch gegründeten Kohlekommission zu einem offenen Streit gekommen.



(hsr/dpa)