16 Spielfilme im Wettbewerb des Ophüls-Festivals

16 Spielfilme im Wettbewerb des Ophüls-Festivals

Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis hat gestern die 16 Spielfilme des Wettbewerbs bekannt gegeben. Das Festival beginnt am 20. Januar.

Vom 20. bis zum 26. Januar läuft das 35. Filmfestival Max Ophüls Preis. Gestern hat das Festival die Produktionen des Langfilmwettbewerbs bekannt gegeben, ausgewählt aus 110 Einreichungen. Unter den Nachwuchsfilmemachern finden sich einige, die schon einmal bei Ophüls waren. Zum Beispiel Regisseur Marvin Kren: Dessen origineller Zombiefilm "Rammbock" wurde 2010 bei Ophüls ausgezeichnet, nun legt er "Blutgletscher" vor, eine Gruselgeschichte in den Alpen. Daniel Harrich, dessen Krimi "Der schmale Grat" einer der schlechteren Werke des Wettbewerbs 2013 war, zeigt jetzt "Der blinde Fleck", einen Film über den Anschlag auf das Oktoberfest 1980; Benno Führmann, Heiner Lauterbach und Nicolette Krebitz spielen die Hauptrollen.

Regisseur Jakob Lass ist eine Hälfte des Brüder-Teams Lass Bros. Sein Bruder Tom brachte die lässigen Filme "Papa Gold" und "Kaptn Oskar" nach Saarbrücken; Jakob Lass zeigt nun die Liebesgeschichte "Love Steaks".

In den weiteren Wettbewerbsfilmen geht es um den Finanzkollaps ("Fräulein Else"), um das Ende einer Kindheit ("Sitting next to Zoe"), um Krankheit ("Und morgen mittag bin ich tot") oder um die männliche Dominanz im Kinogeschäft: "Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste".

Von den 16 Filmen feiern neun ihre Uraufführung und drei ihre deutsche Erstaufführung. Zwölf Filme wurden in Deutschland produziert (darunter eine deutsch-schweizer und eine deutsch-österreichisch-indische Koproduktion), zwei in Österreich und zwei in der Schweiz.

max-ophuels-preis.de